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„Lakowa“ stellt jüngste Entwicklungen auf Leipzigs innovativer Werkbank vor

Der Kunststoffverarbeiter aus Wilthen entwickelt permanent an neuen Produkten für seine Kunden. Zur Zuliefermesse „Z“ in Leipzig bringt das Oberlausitzer Familienunternehmen ihre neue Kabinen-Innen-Ausstattung für Baumaschinen sowie eine Blaulichtanlage für Krankenwagen mit.

Weltweit sind ca. 6.000 Schienenfahrzeuge und ca. 10.000 Rettungswagen mit den Lakowa-Systemen aus Kunststoff unterwegs. Ihre neuesten Entwicklungen aus der Oberlausitz will das Familienunternehmen nun bei der „Z“ in Leipzig vorstellen. Die internationale Fachmesse für Zulieferer findet mit der Intec – Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik - statt. Über 1.300 Aussteller aus 31 Ländern verwandeln vom 5. bis 8. Februar 2019 die Ausstellung in Leipzig in eine innovative Werkbank.

Die jüngste Lakowa-Innovation aus dem sächsischen Wilthen ist eine Kabinen-Innen-Ausstattung für Baumaschinen. „Dieses Entwicklungsprojekt haben wir im vergangenen Jahr mit dem Auftraggeber umgesetzt. Es war für uns Neuland, weil es jenseits unsere klassischen Portfolios entstanden ist“, sagt Geschäftsführer Ralf Liebscher. Daneben präsentieren die Wilthener noch eine Blaulichtanlage für Krankenwagen. Dieses Produkt ist in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen „Ambulanz-Mobile“ in Schönebeck, einem der größten Krankenwagenhersteller Europas, entstanden.

„Forschung und Entwicklung ist seit jeher eine tragende Säule unseres Unternehmens“, sagt Ralf Liebscher. Unter anderem arbeiten die 13 Ingenieure und Techniker der Konstruktions- und Entwicklungsabteilung des Mittelständlers mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Zittau sowie der TU Chemnitz zusammen. Neben der Innotrans – der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik – gehört die „Z“ zu den wichtigsten Messen für den Kunststoffverarbeiter. Damit würden Kunden aus Deutschland, vor allem aus Sachsen in den Bereichen Maschinenbau, Spezialfahrzeugbau, Medizin- und Gerätetechnik angesprochen.

Spezialisiert ist das über 100 Jahre alte Unternehmen auf die Herstellung komplexer Bauteile für die internationale Schienenfahrzeugindustrie im Innen- und Außenbereich. Zu den Kunden gehören die wichtigsten europäischen Schienenfahrzeughersteller, wie Bombardier, Alstom, Stadler, Siemens, HeiterBlick und Solaris (Polen). Fahrzeuge mit Lakowa-Systemen finden sich unter anderem bei den Verkehrsverbünden Berliner Verkehrsbetriebe, Rhein Neckar Verkehr, Stadtwerke Bonn, Leipziger Verkehrsbetriebe sowie dem Basel Land Transport (Schweiz). Lakowa beliefert zudem Hersteller von Kranken- und Spezialfahrzeugen, Industriemaschinen sowie Medizin- und Gerätetechnik.

Die Wurzeln des Familienunternehmens in vierter Generation gehen auf das Jahr 1913 zurück. Damals gründete Max Liebscher die „Wilthener Rucksack- und Gamaschenfabrikation Liebscher & Stolle“. In über 60 Jahren verließen Tausende Koffer den Betrieb im Osten Sachsen. Der Familienbetrieb wurde 1972 verstaatlicht – und erhielt den Namen „Lakowa“. In den 80er Jahren war das Unternehmen außerdem der größte Gürtelhersteller des Landes.

Nach der Reprivatisierung des Betriebs begann das Unternehmen Mitte der 1990er Jahre mit der Fertigung von Innenverkleidungen für Schienenfahrzeuge sowie Kranken- und Rettungswagen. Heute beschäftigt Lakowa rund 200 Mitarbeiter an seinen beiden Standorten in Wilthen und Sohland/Spree und gehört damit zu den größten Arbeitgebern der südlichen Oberlausitz. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von über 24 Millionen Euro.

Lakowa auf der Internationalen Zuliefermesse Z in Leipzig in der Halle 4 vom 5. -8. Februar 2019.

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