Unternehmen nimmt Ukraine-Flüchtlinge auf

Das Oberlausitzer Unternehmen Lakowa hat geflüchteten ukrainischen Familien zwei Firmenwohnungen und ein Apartment zur Verfügung gestellt. Am Montag in den frühen Morgenstunden trafen die ersten Familien aus der Region südlich von Kiew müde und besorgt in Sohland ein. Es handelt sich um Familienangehörige einer Geschäftspartnerin von Lakowa. Als Russland mit der Invasion begann und die ersten Schüsse fielen, hatte Geschäftsführer Ralf Liebscher seine Hilfe angeboten, so auch den zur Zeit ungenutzten Wohnraum. Die Hilfe wurde dankend angenommen und so machten Mitarbeiter von Lakowa in zwei Tagen die Wohnungen bewohnbar und statteten sie mit zusätzlichen Betten und Schränken aus. Mittlerweile sind zehn Familienangehörige in den Wohnungen untergebracht, während das Apartment von einer Mitarbeiterin der Geschäftspartnerin als Wohn- und Arbeitsort genutzt wird. Sie können so lange bleiben, wie sie wollen, so der Unternehmer. Zudem will er dafür sorgen, dass die Familie in der Oberlausitz auch integriert wird: „Wir werden schon schauen, dass sie auch einen Alltag und eine Normalität haben und dass man sie einbindet. Unsere Hilfe soll Hilfe zur Selbsthilfe sein. So wird es ab 23.3. Deutschunterricht geben.“ Darüber hinaus leistet Lakowa unentgeltliche logistische und technische Hilfe bei der Einrichtung von Wohnungen der WBG in Wilthen, die für weitere ukrainische Flüchtlingsfamilien vorgesehen sind.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.